Informationen zum Winterlager im Februar 2013

 

Ein Winterlager ist immer ein großes Abenteuer - das steht außer Frage. Jedoch ist dieses gar nicht so schwer zu bestehen, wie man oft zu Anfang denkt.


Wenn man das Wort das erste Mal hört, denken viele zu aller erst an eine lange Rechnung, die es bei Globetrotter zu bezahlen gibt. Das muss jedoch nicht sein! 
Ich habe nun schon bei mehreren Winterlagern teilgenommen (eins z.B. bei 1,70 m Schnee im Harz) und habe mir bisher noch nie etwas Zusätzliches kaufen müssen.


Gehen wir die verschiedenen "Baustellen" mal einzeln durch:

 

Die Nacht


Sicherlich gibt es für viel Geld supertolle Arktis Schlafsäcke für bis zu -20 Grad zu kaufen. Wenn du so einen hast: super! Wenn nicht: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch gut mit 2 normalen Schlafsäcken auskommt. Wenn man keinen zweiten hat: Einfach mal bei Freunden, Verwandten oder auch Leitern nachfragen, ob vielleicht einer einen zum Verleihen hat. Klar verbraucht das viel Platz im Rucksack. Aber wenn du schon mal auf einem Sommerlager warst, dürftest du ja einen entsprechend großen Rucksack haben; wenn nicht kann man auch problemlos einen Schlafsack in der Hand tragen - wir sind ja nicht lange unterwegs.

Sofern nun noch nötig, hilft es ungemein nachts eine Mütze zu tragen, da der Großteil der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird. Wenn einem dann immernoch kalt ist: dicke Socken, eine Jogginghose und/ oder einen Pullover. Das zusammen mit deiner Isomatte und der Wärmestauung im Zelt wird dich sicher warm halten!

An alle besorgten Eltern: Wenn es wirklich zu kalt wird, haben wir natürlich die alternative Möglichkeit ins Haus zu flüchten, sind jedoch höchst bestrebt das Abenteuer zu beschreiten. Mit etwas Bewegung und ab und zu etwas Warmem zu Trinken ist die Kälte dann aber auch wirklich kein Problem.

 

Was brauche ich für Kleidung?


Dass Mütze, Handschuhe und Schal auf jeden Fall mitzunehmen sind, ist selbstverständlich.
Sollte Schnee liegen ist eine Regenhose außerordentlich empfehlenswert. Sie hält nicht nur die Nässe ab, sondern sorgt auch für eine gute Wärmeisolierung. Wenn man dann noch lange Unterhosen unter der Jeans an hat, ist man jedem Wetter gewappnet.
Wasserabweisendes Schuhwerk und ein Arsenal an Socken sind auch sehr wichtig. Wenn man auf einem (Winter-) Lager von einem nicht zu viel haben kann, dann sind das Socken.

Generell gilt natürlich das Zwiebelgebot: Wenns ganz bitter kalt ist, sollten es schon mindestens 3 Schichten Kleidung sein. Weitere ausführliche Informationen zum Thema Kälte gibt es hier.

Von den Leitern wird immer etwas Warmes zu Trinken angeboten werden. Eine kleine Thermoskanne ist da sicher eine nette Sache, zählt aber sicher nicht zu den absolut essentiellen Sachen, meiner Meinung nach. Zu Bedenken ist, dass der isolierende, gläserne Innenteil der Kanne leicht zerbrechlich ist.

 

Ich denke, hiermit sollten einige Fragen geklärt sein. Ein Winterlager ist eine Aktion, von der man später mit gutem Stolz berichten kann und mit unseren speziellen Pfadfinderschwarzzelten ist es auch gut überstehbar (immerhin kann man in unseren Zelten auch Feuer machen). Die Leiterrunde freut sich schon sehr auf diese bevorstehende Aktion und wenn wir mit vielen Leuten fahren, macht das Lager umso mehr Spaß, deshalb hoffen wir auf ein reges Anmelden!

Solltest Du / sollten Sie noch Fragen haben : Nicht zögern uns anzurufen oder an uns zu schreiben!
Jeder Leiter ist unter vorname.nachname@dpsg-st-paulus.de zu erreichen. Die Telefonnummern mancher Leiter sind auch hier auf unserer Homepage zu finden.

Die Anmeldung zum selber ausdrucken gibt es hier.

mit herzlichem Gut Pfad,
das Winterlagerplanungsteam,


Philip, Christopher, Mathias

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